Jetzt schon an den Frühling denken. Geophyten pflanzen

Pflanzzeit für die frühjahrsblühenden Knollen und Zwiebeln ist die Zeit zwischen August und November.

Wichtig für die Knollen- und Zwiebelpflanzen ist die Bodenbeschaffenheit. Nur wenige Arten wie die Schachbrettblumen vertragen feuchten Boden.

  • Tulpen und Krokusse bevorzugen trocken Boden. Gesetzt werden sie idealerweise auf einer Freifläche.
  • Schneeglöckchen setzen Sie in frischen, humosen Boden unter Gehölze
  • Narzissen-Arten bevorzugen einen frischen Boden

Setzen Sie die Knollen- und Zwiebelpflanzen immer in Gruppen. Schön ist auch eine Kombination verschiedener Typen mit unterschiedlichen Blütezeitpunkten. Die Geophyten sehen nicht nur schön aus und bilden die ersten Farbtupfer nach dem Winter, sondern stellen auch eine wichtige Futterquelle für Insekten dar.

Oft vergessen gehen die Gattungen, welche im Sommer blühen. Mit Feuer-Lilien, Riesen-Lauch (Alium giganteum), Gladiolen oder einer gewöhnlichen Kaiserkrone (Fritillaria imperialis) können noch ab Ende Mai farbige Akzente gesetzt werden. Sie sind ein Blickfang in jedem Beet. Auch diese Geophyten werden zwischen September und November gesetzt.

Tipp von unserem Fachexperten F. Betschart:

Kombinieren Sie Frühlings-Geophyten mit spätaustreibenden Stauden, wie z.B. Gräser, da so das einziehende Laub verdeckt wird. Achten Sie auch auf den Standort, ein gut durchlässiger Boden schützt die meisten Geophyten vor Fäule, sodass Sie sich über Jahre an den Pflanzen erfreuen können.

 

Foto F. Betschart

Zurück zur Übersicht